Unsere Geschichte
Die Evangelische Stadtmission Basel feiert dieses Jahr ihren 150. Geburtstag. Sie hat sich immer wieder den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasst - die christliche Motivation und die weltoffene Haltung sind dieselben geblieben.
Die Stadtmission wurde 1859 von Emanuel Herzog-Reber im Umfeld der Spitteler-Werke gegründet aus der Überzeugung, dass Nächstenliebe ganz praktisch erfahrbar sein muss.
Basel entwickelte sich im 19. Jahrhundert von einer mittelalterlichen Kleinstadt zu einer modernen Industrie- und Handelsstadt. Diese Entwicklung war verbunden mit einem raschen Bevölkerungswachstum und dem Entstehen neuer Wohnquartiere. Die Wohnverhältnisse der frühen Industriestädte waren oftmals gekennzeichnet durch soziales Elend. Kirchen gab es nur in der Innenstadt. Die Stadtmission trat in diese Lücke und baute in den neu entstehenden Stadtquartieren ein Netz von Versammlungslokalen. Dort fanden viele Menschen Hilfe in ihren Schicksalsfragen und innere Stärkung.
Nach den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts hatte sich die Situation grundlegend verändert. In allen Aussenquartieren der Stadt hatten die Kirchen eigene Gebäude erstellt. Die Stadtmission konnte sich neuen Aufgaben zuwenden: Sie verkaufte einzelne Quartierposten und baute im unteren St. Johannquartier das Martin Luther King-Haus mit 36 Wohnungen, Gemeinschaftsräumen und der Verwaltung.
Der Quartierstandort Kleinhüningen am Giessliweg beherbergt seit über 80 Jahren vorwiegend Kinder- und Familienangebote. Er erhielt 2007 ein neues Gebäude.
Heute engagiert sich die Stadtmission mit evangelistischen und sozial-diakonischen Projekten: Wir suchen der Stadt Bestes - anders, konkret und lebendig .